Lazy Louis

Lazy Louis zeigt eine Illuwillu Figur zwischen extremer Bequemlichkeit, Sympathie und der Kunst des Nichtstuns.

„Lazy“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „faul“, „träge“ oder „arbeitsscheu“. Im Illuversum steht Lazy Louis für die Neigung, Anstrengungen möglichst zu vermeiden und den bequemsten Weg zu wählen. Die Figur zeigt gleichzeitig, dass sympathische Eigenschaften und große Trägheit durchaus in einem Wesen vereint sein können. Lautschrift: [ˈleɪ̯zi ˈluːi] Ausgesprochen etwa wie: „Leisi Luu-i“

Der König der Bequemlichkeit

Lazy Louis ist vermutlich der faulste Illuwillu im gesamten Illuversum.

Während andere Wesen Ziele verfolgen, Abenteuer erleben oder zumindest gelegentlich den Haushalt erledigen, hat Louis seine ganz eigene Lebensphilosophie entwickelt:

Warum etwas tun, wenn man es auch lassen kann?

Selbst Essen und Trinken erscheinen ihm manchmal wie unnötig anstrengende Unterfangen. Jede Bewegung wird sorgfältig darauf geprüft, ob sie sich tatsächlich vermeiden lässt.

Und meistens lässt sie sich vermeiden.

Sein Lieblingsort ist deshalb wenig überraschend sein Bett.

Dort verbringt Louis einen Großteil seiner Zeit, umgeben von unterschiedlichsten Unterhaltungssystemen. Filme, Serien, Spiele, Podcasts oder Livestreams – Hauptsache, die Dauerberieselung reißt nicht ab und er selbst muss möglichst wenig dazu beitragen.

Sogar die Couch bleibt gelegentlich ungenutzt.

Nicht etwa, weil sie unbequem wäre.

Sondern weil sie sich am anderen Ende desselben Zimmers befindet.

Eines muss dabei jedoch ausdrücklich festgehalten werden:

Lazy Louis ist nicht depressiv.

Er leidet weder unter Hoffnungslosigkeit noch unter Antriebslosigkeit im medizinischen Sinne.

Er ist einfach unglaublich faul.

Wer Louis um Hilfe bittet, sollte seine Erwartungen deshalb besser frühzeitig anpassen. Kleine Gefälligkeiten werden auf morgen verschoben, größere Vorhaben auf nächste Woche. Und wenn ausreichend Zeit vergeht, erledigt sich manches Problem ohnehin von selbst.

Zumindest lautet das seine Theorie.

Erstaunlicherweise besitzt Louis dennoch viele Freundschaften.

Vielleicht liegt das daran, dass er im Grunde ein ausgesprochen sympathischer Illuwillu ist. Er hört gerne zu, besitzt einen trockenen Humor und begegnet anderen Wesen mit großer Gelassenheit. Außerdem urteilt er selten über die Lebensentscheidungen anderer.

Dafür fehlt ihm vermutlich schlicht die Energie.

Seine Freunde haben deshalb gelernt, ihn zu nehmen, wie er ist.

Denn wenn Louis tatsächlich einmal beschließt, das Bett zu verlassen und an gemeinsamen Unternehmungen teilzunehmen, zeigt sich schnell, weshalb man ihn so gerne um sich hat.

Er ist entspannt.

Loyal.

Und erstaunlich unterhaltsam.

Wenn er nicht gerade einschläft.

Vielleicht liegt genau darin die Besonderheit seiner Figur.

Denn Lazy Louis erinnert daran, dass Faulheit und Liebenswürdigkeit einander nicht zwangsläufig ausschließen müssen.

Auch wenn ein wenig mehr Bewegung vermutlich niemandem schaden würde.

Vor allem Louis nicht.

Zwischen Trägheit, Gemütlichkeit und typischem Illuwillu

Lazy Louis steht für jene Wesen, die jede Form unnötiger Anstrengung vermeiden und dabei dennoch erstaunlich zufrieden mit sich selbst bleiben.

Seine Geschichte zeigt, dass Bequemlichkeit zwar ihre Grenzen haben sollte, Sympathie jedoch nicht zwingend von Produktivität abhängt.

Wenn das Bett zum Lebensmittelpunkt wird

Lazy Louis zeigt einen Illuwillu, der das Nichtstun zur Meisterschaft erhoben hat.
Entspannt. Liebenswert. Und konsequent auf der Suche nach dem geringsten Widerstand.